Tommy lässt sich zum Kaiser krönen

September 19th, 2008

Tommy schliesst sich dem Schreib Kollektiv “Kaiserkrönung” an, und wird ab sofort dort sein Worte verfassen. Der Link dazu: http://www.kaiserkroenung.ch

Viel Spass beim lesen!

The Clash umarmt meine Seele

September 15th, 2008

Auf. Ab. Trip Trap. :-)

Es ist, sehr vieles erstaunlich. Ja ich staune nur noch, vorallem über mich selbst. STAUNIUS.

The Clash sind super, super! Yeah. Ich zoll hier The Clash meinen Tribut! Lang lebe The Clash!

Herbstmelancholie

September 8th, 2008

Die Sonne legt sich auf den Asphalt. Kälte dringt in meine Hände, macht mich wach. Der Motor knurrt leise zwischen meinen Beinen. Hochschalten, über die Brücke. Es liegt alles ruhig da. Die Sonne steht gerade auf, hat es über die Bergspitzen geschafft.
Der Herbst bricht ein. Leise und fast nicht spührbar ist er aufeinmal da. Melancholie macht sich breit. Verpisstes Wochenende, obwohl alles doch so normal war. Eines dieser; es passiert einiges, und doch bleibt der fale Beigeschmack. Es schmeckt ganz gut, und es gibt nur wenig dran auszusetzen. Aber doch ist die Melancholie grösser, ist der Moment des Fegefeuers, der, welcher alles überstrahlt, niederreist und peitscht und knechtet.
Ich glaube nicht dass der Hass bleiben wird, ich glaube nicht, dass er grösser wird, ich nehm ihn nur mehr wahr.
Zart beseitete Menschen, mit emotionalen Störungen, Gefühlachterbahnen, krachen gerne gegen die Wand, selbst wenn sie den Aufprall härter erleben. Irgendwie suchen wir den Scheiss, ziehen ihn an. Irgendwie ist es das, was einem ausmacht.
Mein kleiner Engel sagte, alles im Universum ist eins, und alles, will alles sein. Und Liebe und Hass ist Teil vom Ganzen, im gleichen Ursprung.

Liebe und Hass

September 1st, 2008

Die Welten kollidieren: Feuertrunken richtung Ewigkeit, direkt in den stinkenden Schlund der modert, hinauf in den Himmel, Explosion und alles beginnt von Neuem. Die neutralen Momente, wo es einem gut geht und schlecht geht, wo alles smooth und ausgeglichen ist, werden kleiner. Verschwinden, nichtige Zeitabschnitte, nicht existenz. Es ist Feuer und Asche, Liebe und Hass. Es ist Vibrationen vor Freude und Liebe, und tiefe Depression. Hass und Tod, modernder Gallenschlund der sich in mir treibt und verzückte Elfengesänge. Ich sterbe jeden tag um von Neuem wieder Aufzuerstehen. Es beutelt mich, macht mich irrsining. Irgendwelche Schkranken wurden niedergerissen, niedergeschmettert, und die Gefühle fliessen wie ein ungebändigter Strom reissen alles nieder und mit. Oft entgleitet mir die Kontrolle und der Sog trägt mich davon, wirft mich in den Himmel und lässt mich fliegen, und schmettert mich zu Boden und ich pralle auf, harter kalter Beton, der kurz danach zerfliesst, in weiche warme Suppe Zufriedenheit. Es ist ein Unding, aber ein geiles.

Mehr Tanzen

August 29th, 2008

Man sollte mehr tanzen. Tanzen am Arbeitsplatz. Tanzen wärhrend dem Sitzen. Tanzen während dem Liegen. Ein paar Tanzschritte einlegen wenn man aufs WC geht. Am Kaffeautomaten steht. Zur Sitzung.

Mehr Tanzen. Im Bus. Vorallem auf der Strasse. Zur Musik. Mit Frauen. Alleine. Immer und überall.

Ja. ! Tanzen ist schön und ausdruck!

Tanzen!

Mehr Tanzen!

Scheissen ist schön

August 27th, 2008

Jeden Tag wird in unserem Firmengebäude fleissig geputzt. Honegger heisst die Firma, die hauptsächlich farbige Frauen anstellt. Die eine ist ziemlich süss, scheint aus Spanien zu kommen und ist stets abgeschottet von der Welt, versunken in ihren IPod den sie beim putzen trägt. Die Damen reinigen mehrmals täglich unser WC. So ist es dann immer etwa 12:15, wenn die gute das WC auf unserem Stockwerk fertig gereinigt hat. Es duftet immer nach starken Chemikalien, ein Geschmack den ich irgendwie mag. Der Boden ist immer noch feucht, der Kloring vom warmen Wasser noch leicht erwärmt. Nicht die Wärme, die er ausstrahlt, wenn vor dir jemand drauf war, sondern eine frische, wohlige, saubere Wärme. Und so freu ich mich immer wieder von Neuem, das WC zu betreteten, wenn es so sauber, reinlich und frisch vor mir liegt. Ich nehm mir hin und wieder eine Zeitung mit, meistens geh ich aber ganz bewusst hinein, öffne die Türe, atme den Duft, und verzieh mich dann in der einen Kabine die zum Scheissen gedenkt ist. Ich schliess ab, und atme nochmals durch, es ist Zitronen-Melisse-Chemie, sehr schick. Die eben beschriebene Wärme des Klorings fühlt sich gut an, und ich beginne zu kacken.

Es ist eine Herrlichkeit, etwas wunderbares. Ich denke, so ähnlich wird sich eine Mutter fühlen wenn ihr Baby auf die Welt kommt. Wenn sich der Anus langsam öffnet, und du drücken kannst, oder einfach einen kleinen Moment innehalten, dir bewusst zu werden, dass jetzt, in die Wohlfühloase ein guter, grosser, reichhaltiger Schiss fallen wird. Es macht mich stolz. Ich warte, und ziehe den Moment in mir auf, ich gehe auf.

Wolfsrudelgeheul von Batman

August 27th, 2008

Durch Wälder heult es, ein Schauder der den Rücken runterläuft und die Schamhaare aufstellen lässt. Der Wolf hat zugebissen ohne zu reissen. Alles weg, davon, ab, über die Berge, kein Blut, kein Fleisch, nur noch räudiges Wolfsgeheul, die eigenen Wunden lecken und sich langsam ans nächste Rudel Elfen und Lämmchen heranpirschen.

Ich entarte

August 26th, 2008

Mit meinem verwixten Sünstar Leibchen, sitze ich an einem Tischchen in einer Beiz zwischen rauchenden Herren mittleren Alters, das Tischchen steht draussen neben der Strasse; mit 30 schleichen die Autos vorbei. Ich entarte, daran besteht kein Zweifel mehr. Es ist ein schleichender Prozess, ein langsamer, der im Einklang mit meinem immer dicker werdenden Bauch steht. Die Fettpölsterchen sieht man nicht wachsen, du wachst eifnach eines morgens auf, und dann sind sie da, als wären sie schon immer da gewesen, genauso die Entartung deines Ichs, die Dekadenz. Ich sitze in dieser Bar und frage so Sachen warum der Nachbar der Bar denn draussen auf dem Balkon eine Hanfpflanze haben darf und ob die Polizei da nichts dagegen macht, während ich Malbororo Rot rauche und dumm grinsend mit meinem Bierkollege über das Fräulein die uns bedient rede, wenn sie nicht mehr in unserer Anwesenheit ist. Ich denk mir, wenn ich damals eingestiegen wäre, und jetzt wieder ausgestiegen, hätte ich eine Menge Geld machen können, mit UBS Aktien. Solche Sachen hab ich mir früher nie überlegt. Früher, ja ein weiteres Anzeichen grosser Entartung, ist dass ich gerne mal vom Früher rede, und noch schlimmer, dieses Früher beginne zu glorifizieren, goldig auszuschmücken, es zu preissen und beinahe tragisch, dafür ein freundschaftliches Schulterklopfen erhalte von meinen Freunden. Ja früher, da war alles besser, und dann schaut man in die Weite, atmete tief ein, oder den Rauch wieder tief aus. Ich werde ruhiger und gelassener und zufriedener. Ich war wohl noch nie so zufrieden wie in den letzten Tagen. Natürlich bricht der Hass und die Wut und Trauer, der Irrsinn immer wieder aus. Natürlich. So leicht lässt er sich nicht entarten. Und wir haben immer noch diesen dummen Pläne, vor denen man ein bisschen Angst hat, in die man so viel unglaubliches reinprojezieren kann. Und Hoffnung ist da, Sehnsucht und Wille. So gesehen ist vieles immer noch gleich geblieben. Der Unterschied jedoch, ist dass sich neben all dem Wilden und Sehnsüchten, den Träumen und Hoffnungen, den Taten, der Liebe, dem Irrsinn, Wahnsinn, der Angst nicht mehr einfach einfach nur Leere, Hass und Nichts befindet, sondern das sich ein Hauch Dekadenz breitgemacht hat, der zu allem auch noch als positiv bewertet wird.

SCB Saison Abi

August 20th, 2008

Yeah, es ist eingetrudelt. Es kann losgehen! Hopp SCB! Am 05.09. gehts gegen Biel!

Es gibt kein Glück

August 19th, 2008

Es bleibt alles stehen.
Zuviele Hochs machen die Tiefs tiefer.